Olaf Bär
Leitung
Julian Riem
Klavier

Singen ist ein zentrales Element im Leben von Ks. Olaf Bär, sei es als Sänger an den internationalen Opernhäusern und auf den Konzertpodien, sei es als Lehrer. Er begann seine musikalische Ausbildung in früher Jugend, als er in den „Dresdner Kreuzchor“ eintrat. Danach studierte er an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. Er brillierte in vielen Partien und begründete seinen internationalen Ruf vor allem als Mozart- und Strauss-Sänger. In der Zeit von Montag, dem 25. Juni, bis Donnerstag, dem 28. Juni, gibt Olaf Bär jungen Sängerinnen und Sängern die Möglichkeit, in seinem Meisterkurs ihr Können weiter auszubauen. Das Abschlusskonzert findet am Freitag, den 29. Juni, statt.


Olaf BärDer Bariton Olaf Bär begann seine musikalische Ausbildung schon in früher Jugend, als er in den Dresdner Kreuzchor eintrat. Ab 1978 studierte er an dann an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Nach seinem 1. Preis beim Walther-Gruner-Wettbewerb für deutsches Lied in London begann seine internationale Karriere als Konzert- und Liedsänger. Tourneen mit Liederabenden und Konzerten führten ihn in die Musikzentren Europas und Amerikas, nach Australien, Neuseeland und Japan.

Olaf Bärs erfolgreiche Karriere auf der Opernbühne dokumentieren seine namhaften Partner am Pult, so u. a. Sir George Solti, Nicolaus Harnoncourt, Bernard Haitink, Kurt Masur, Seiji Ozawa, Sir Colin Davis, Hartmut Haenchen, Riccardo Muti, Peter Schreier, Jeffrey Tate, John Eliot Gardiner, Franz Welser-Möst, Adam Fischer, Mark Minkowski, Fabio Luisi und Pierre Boulez. Prägend war für ihn ferner die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Joachim Herz, Ruth Berghaus, Jürgen Flimm, Hans Neuenfels, Andreas Homoki, Sven-Eric Bechtolf und Patrice Chereau.

Der Staatsoper Dresden ist Olaf Bär seit Jahren mit einem Gastvertrag verbunden. Gastspiele führten ihn an das Covent Garden Opera House in London, an die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, die Staatsoper Berlin, die Opernhäuser in Paris, Amsterdam, Frankfurt, Zürich, Chicago, Rom, Neapel und Turin, sowie zu Festspielen in Bayreuth, Salzburg, Aix-en-Provence, Japan und Glyndebourne, den Wiener Festwochen und zur Ruhr-Triennale. Zahlreiche Einspielungen bei EMI, Decca, Philips u. a. dokumentieren seine sängerische Arbeit. 1998 wurde Olaf Bär der Schumann-Preis der Stadt Zwickau verliehen. Seit dem Jahre 2004 hat Olaf Bär eine Professur an der Hochschule für Musik in Dresden und leitet die Liedklasse.


(c) Gregor Hohenberg
(c) Gregor Hohenberg

Julian RiemMit Leichtigkeit, Brillanz und einer subtilen Anschlagskultur gestaltet er Debussys letzten vollendeten Zyklus und holt faszinierende Nuancen aus dieser ebenso virtuosen wie klangvoll-blumigen Musik heraus. Mit den 12 Etüden von Karol Szymanowski, pianistisch hochkomplex, mitunter am Rande der Tonalität angesiedelt, treibt Riem die Eigenheiten dieser faszinierenden Musik ins Extreme. Er spitzt die zumeist nur gut eine Minute dauernden Stücke treffsicher zu – eine wunderbare Ergänzung zu Debussys weitaus bekannterem Zyklus.
(Etüden von Debussy und Szymanowski, Tyx-Art) Klassik Heute

Julian Riem ist einer der vielseitigsten Pianisten in der aktuellen Klassikwelt. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Asien und Amerika.  Seine Mentoren halten ihn schon früh für einen der „vielversprechendsten Pianisten seiner Generation“ – übrigens keine geringeren als Michel Béroff, Michael Schäfer und Rudolf Buchbinder.

Seine außergewöhnliche Musikalität spiegelt sich in seiner Offenheit für Neues, der Freude an Arrangements für Klavier, Kammermusik und Orchester und seiner Affinität zu zeitgenössischen Kompositionen wider.

Julian Riem gastiert regelmäßig bei internationalen Festivals, u.a. den Münchner Opernfestspielen, den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, dem Rheingau-, dem Schleswig-Holstein- und dem Mosel-Musikfestival, Musica mundi in Brüssel, Les Muséiques in Basel, den Tucson Friends of Chambermusic, Arizona, Barge Music New York, Tongyeong International Music Festival, Korea, dem Internationalen Musikfestival Marvão, Portugal und trat in den großen Konzertsälen auf wie im Wiener Konzerthaus, Het Concertgebouw Amsterdam, dem Berliner Konzerthaus, der Tonhalle Maag Zürich, Bunkakaikan Tokyo und dem Münchner Herkulessaal.

Er erhielt Preise internationaler Klavierwettbewerbe in Modena, Madrid sowie Premio Gui in Florenz, war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs und wurde für seine zahlreichen CD-Einspielungen vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit einem Echo-Klassik, einem Opus-Klassik, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und einem Diapason d’Or. Beim Internationalen Petrichor Musikwettbewerb 2022 gewann er den „Grand Prize“ für sein Klaviertrio-Arrangement des Scherzos aus „Ein Sommernachtstraum“ von Mendelssohn.

Mit der Cellistin Raphaela Gromes bildet er ein festes Duo, dessen bisher sechs CD-Einspielungen bei Sony Classical jeweils in den offiziellen Deutschen Klassik-Charts platziert waren. Auf diesen CDs finden sich Weltersteinspielungen und zahlreiche Arrangements von Julian Riem.

Neben dem klassischen Konzertrepertoire setzt sich Riem für moderne und zeitgenössische Komponisten ein, neben Messiaen, Ligeti, Stockhausen, Henze, Boulez, Xenakis, Schnittke und Hartmann finden sich in seinen Programmen auch immer wieder Werke und Uraufführungen von Liebermann, Stahmer, Bourbodakis, Illes, Koch, Cowell und Ranjbaran.

Musikalische Zusammenarbeit verbindet ihn u.a. mit Christoph Poppen, Julian Rachlin, Albrecht Menzel, Markus Wolf, Wen-Sinn Yang, Reinhard Latzko, Isabelle van Keulen, Georg Arzberger und Andreas Schablas, sowie Susanne Kelling, Carolina Ulrich und Juliane Banse.