Richard Strauss

Lieder

Carl Orff

Lieder

Elena Sverdiolaitė
Sopran
Isabel Grübl
Mezzosopran
Lucca Verdi Pires
Klavier
Gustas Raudonius
Klavier

Mit den Preisträgerinnen des Carl-Orff Wettbewerbs 2023.

In Kooperation mit dem Carl-Orff-Zentrum München.


Elena Sverdiolaitė

Elena SverdiolaitėDie junge Sopranistin Elena Sverdiolaitė stammt aus Vilnius, Litauen. Ihre Stimme zeichnet sich durch ihren großen Stimmumfang, vor allem aber auch durch ihre helle metallische Farbe und gleichmäßige Intensität über alle Register aus. Am Liebsten singt die Sopranistin Mozarts Opernrepertoire, ist aber auch eine leidenschaftliche Schöpferin origineller Liederabende.

In der Spielzeit 2024/25 wird Elena Mitglied des Opernstudios im Theater Münster. 2018 absolvierte Elena ihren Bachelor an der Litauischen Akademie für Musik und Theater (Gesangsklasse von Saulė Šerytė). Danach hat sie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien
studiert und absolvierte 2023 einen Master mit Auszeichnung in Musikdramatische Darstellung in der Opernklasse von Prof. Christoph U. Meier
und Prof. Michael Sturminger.

Zu Elenas Repertoire gehören u.a. Elettra in „Idomeneo“, Donna Anna in „Don Giovanni“, Rodelinda in „Rodelinda“, Pamina in „Die Zauberflöte“, Musetta in „La bohème“, Lauretta in “Gianni Schicchi”, Najade in „Ariadne auf Naxos“.
2021/2022 war Elena Anny-Felbermayer-Stipendiatin. Außerdem wurde sie dieses Jahr von „Amicitia“, dem auf Initiative von KS Ildiko Raimondi gegründeten Verein, unterstützt. Im August 2023 hat Elena im Carl-Orff-Wettbewerb in München zwei Sonderpreise gewonnen – den
Carl-Orff-Zentrum Preis und den Richard-Strauss-Institut Preis.

Im Dezember 2023 debütierte Elena, zusammen mit dem Pianisten Jonas Šopa, ihr Programm “Sich im Taumel der Sinnlichkeit verlieren!”, das sich mit der legendären Pariser Kurtisane Marie Duplessis beschäftigt, und ihre Geschichte durch die Musik von F. Liszt und G. Verdi erzählt.


Isabel Grübl

Isabel GrüblDie 1998 in Nürnberg geborene Mezzosopranistin Isabel Grübl studierte bei Gerhild Romberger an der Hochschule für Musik in Detmold und war dort unter anderem als Sesto in Giulio Cesare von Georg Friedrich Händel zu sehen. Nach einem Abschluss im Bachelor Gesangspädagogik beendete sie im Juni 2023 den Bachelor Oper/Konzert mit Bestnote.

Aktuell setzt sie ihr Studium bei Jochen Kupfer an der Hochschule für Musik in Würzburg fort, wo sie zuletzt die Partie des Trommlers in Viktor Ullmanns Der Kaiser von Atlantis, sowie die Partie der Eva in Bohuslav Martinůs Komödie auf der Brücke gesungen hat.

Isabel war als als Choraushilfe am Landestheater Detmold bei den Neuproduktionen von Aida und Der jüngste Tag, sowie als Chorsolistin der Kammeroper Schloss Rheinsberg in der Produktion der Oper Martha tätig.

Als Konzertsängerin arbeitete sie unter anderem mit dem Detmolder Kammerorchester, den Barockorchestern „Concerto Con Anima“ und „La Réjouissance“, sowie Musikern der Nordwestdeutschen Philharmonie zusammen.

Künstlerische Impulse erhielt sie neben der Arbeit mit Sibylla Rubens und Christiane Oelze durch Meisterkurse bei den King‘s Singers, Christiane Iven und Joyce DiDonato. Isabel ist ehemalige Stipendiatin der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik Detmold und aktuell Stipendiatin des Deutschlandstipendiums. Zuletzt erreichte sie beim Internationalen Carl-Orff-Gesangswettbewerb des Orff-Zentrum München den 2. Preis, sowie einen Sonderpreis des Richard-Strauss-Instituts Garmisch-Partenkirchen und des Festivals Junge Künstler Bayreuth.


Lucca Verdi Pires

Lucca Verdi PiresLucca Verdi begann seine musikalische Ausbildung mit Klavierunterricht im Alter von 15 Jahren bei Prof. Luiz Guilherme Pozzi an der Staatlichen Musikschule von São Paulo (Brasilien). Aktuell setzt er sein Studium bei Prof. Ana Mirabela Dina an der Hochschule für Musik in Würzburg fort. Lucca hat ebenfalls nationale und internationale Wettbewerbe gewonnen und wurde für zahlreiche Solokonzerte und Kammermusikkonzerte in vielen Städten seiner Heimat engagiert.


Gustas Raudonius

Gustas RaudoniusDer litauische Pianist Gustas Raudonius graduierte im Jahr 2015 an der Nationale M. K. Čiurlionis Kunstschule in Vilnius im Klavier und Komposition. Im gleichen Jahr begann er sein Klavierstudium bei Prof. Donaldas Račys an der Vytautas Magnus Universität in Kaunas. Im Jahr 2016 ging er auf die EMCY (Europäische Union der Musikwettbewerbe für die Jugend) Konzerttournee durch Luxembourg und Deutschland. Im folgenden Jahr nahm er an den Konzertzyklen “Sämtliche Etudes-tableaux von Sergei Rachmaninow” in Litauen und Polen (2017) und “Am Strand mit Debussy” (Sämtliche Präludien von Claude Debussy, 2018) in Litauen teil.

Seine Leidenschaft für Gesangsbegleitung und Lied entdeckte er im Jahr 2017. Im selben Jahr brachte er mit seinem Bühnenpartner Tenor Ilja Aksionov ein Album der französischen Lieder heraus. Später folgten die Liederabende “Gedichte von Eduard Mörike in Liedern” (2019) und “Si mes vers avaient des ailes” (“Wenn meine Verse Flügel hätten”, Lieder von Reynaldo Hahn, 2020) mit dem litauischen Mezzosopran Saulė Šerytė.

Ab 2020 studierte er Klavier und Liedgestaltung an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, jeweils bei Prof. Lisa Eisner-Smirnova und Prof. Hans Eijsackers, außerdem begleitet er die Gesangsklasse von Prof. Konrad Jarnot. Seitdem hat er an zahlreichen Meisterkursen und Wettbewerben teilgenommen. Im Jahr 2023 gewann er mit dem britischen Bariton den 1. Preis bei dem Sieghard Rometsch Kammermusikwettbewerb in Düsseldorf. Mit dem litauischen Bariton Tomas Kildišius nahm er im September 2022 am Hugo-Wolf-Liedwettbewerb in Stuttgart, im November 2022 am studentischen Lied-Duo-Wettbewerb in Groningen (Niederlande, 3. Preis), im September 2023 an den Meisterkursen von Christoph Prégardien in Bonn und im Oktober am Nadia- und Lili-Boulanger-Wettbewerb in Paris teil und
gewann den Grand Prix.

Im Jahr 2022 wurde er Stipendiat des Deutschlandstipendiums und im Jahr 2023 – Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes in Düsseldorf. Er unterhaltet regelmäßige berufliche Kontakte zu den Pianisten David Abramovitz (Frankreich), Reinild Mees (Niederlande) und Eric Schneider (Deutschland).

Im Februar 2024 schloss er sein Masterstudium an der Robert Schumann Hochschule ab.