Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)

Fantasie f-Moll für eine Orgelwalze
KV 608

(Bearbeitung für Streichquartett von Hermann Levi)

  • Allegro
  • Andante
Richard Strauss (1864-1949)

Walzerfolge aus
»Der Rosenkavalier« op. 59

(Bearbeitung für Klaviertrio)

aus: Zwei Stücke TrV 169

  • Liebesliedchen
Engelbert Humperdinck
(1854-1921)

Streichquartett C-Dur op. 164

  • Allegro moderato
  • Gemächlich
  • Lebhaft
Ludwig Thuille (1861-1907)

Streichquartett A-Dur

  • Allegro
Hermann Goetz (1840-1876)

Klavierquintett c-Moll op. 16

  • Andante sostenuto — Allegro con fuoco
  • Andante con moto
  • Allegro moderato
  • Allegro vivace
Nymphenburger Streichersolisten
Solistinnen und Solisten
Julian Riem
Klavier

Einführung beim Eröffnungsvortrag durch Dominik Šedivý um 18:00 Uhr im Konzertsaal.

 

Die Nymphenburger Streichersolisten setzen sich dieses Mal wie folgt zusammen:

Angelika Lichtenstern, Violine
Raimund Lissy, Violine
Markus Wolf, Viola
Markus Wagner, Violoncello
Herbert Seibl, Kontrabass


© Constantin Seibl
© Constantin Seibl

Nymphenburger StreichersolistenNach dem Vorbild des legendären Berliner Amati-Ensembles der 1960er-Jahre formierten sich im Jahr 2005 erstklassige Solisten und Stimmführer der etablierten Münchner Kammermusik- und Orchesterszene zu einem dynamischen und mitreißenden Streicherensemble. Durch die äußerst effektive Synthese von Spontanität, persönlichem Engagement und herausragendem instrumentalen Können seiner einzelnen Mitglieder entwickelte das Ensemble binnen weniger Jahre einen unverkennbaren Klang und eine hochvirtuose »Handschrift«.

Von großer Bedeutung für die künstlerische Tätigkeit des Ensembles ist die Affinität seiner Mitglieder zu einer intensiven Auseinandersetzung mit spannenden zeitgemäßen Neuinstrumentierungen für Streicherensemble, einhergehend mit zahlreichen Ur- und Erstaufführungen und der dezidierten Entwicklung auch ausgefallener Programmkonzepte. Eine über 20-jährige, andauernde Konzerttätigkeit in diversen renommierten Kammermusikreihen unterstreicht die Präsenz der Nymphenburger Streichersolisten. In versatilen kammermusikalischen Formationen treten dabei alle Mitglieder der Nymphenburger Streichersolisten individuell und solistisch in Erscheinung. Der Besetzung treten, je nach Bedarf, weitere ausgewählte Kammermusikpartner hinzu. Künstlerische Leiterin, Primaria und Solistin des Ensembles ist die Violin-Virtuosin Angelika Lichtenstern.


(c) Gregor Hohenberg
(c) Gregor Hohenberg

Julian RiemMit Leichtigkeit, Brillanz und einer subtilen Anschlagskultur gestaltet er Debussys letzten vollendeten Zyklus und holt faszinierende Nuancen aus dieser ebenso virtuosen wie klangvoll-blumigen Musik heraus. Mit den 12 Etüden von Karol Szymanowski, pianistisch hochkomplex, mitunter am Rande der Tonalität angesiedelt, treibt Riem die Eigenheiten dieser faszinierenden Musik ins Extreme. Er spitzt die zumeist nur gut eine Minute dauernden Stücke treffsicher zu – eine wunderbare Ergänzung zu Debussys weitaus bekannterem Zyklus.
(Etüden von Debussy und Szymanowski, Tyx-Art) Klassik Heute

Julian Riem ist einer der vielseitigsten Pianisten in der aktuellen Klassikwelt. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Asien und Amerika.  Seine Mentoren halten ihn schon früh für einen der „vielversprechendsten Pianisten seiner Generation“ – übrigens keine geringeren als Michel Béroff, Michael Schäfer und Rudolf Buchbinder.

Seine außergewöhnliche Musikalität spiegelt sich in seiner Offenheit für Neues, der Freude an Arrangements für Klavier, Kammermusik und Orchester und seiner Affinität zu zeitgenössischen Kompositionen wider.

Julian Riem gastiert regelmäßig bei internationalen Festivals, u.a. den Münchner Opernfestspielen, den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, dem Rheingau-, dem Schleswig-Holstein- und dem Mosel-Musikfestival, Musica mundi in Brüssel, Les Muséiques in Basel, den Tucson Friends of Chambermusic, Arizona, Barge Music New York, Tongyeong International Music Festival, Korea, dem Internationalen Musikfestival Marvão, Portugal und trat in den großen Konzertsälen auf wie im Wiener Konzerthaus, Het Concertgebouw Amsterdam, dem Berliner Konzerthaus, der Tonhalle Maag Zürich, Bunkakaikan Tokyo und dem Münchner Herkulessaal.

Er erhielt Preise internationaler Klavierwettbewerbe in Modena, Madrid sowie Premio Gui in Florenz, war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs und wurde für seine zahlreichen CD-Einspielungen vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit einem Echo-Klassik, einem Opus-Klassik, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und einem Diapason d’Or. Beim Internationalen Petrichor Musikwettbewerb 2022 gewann er den „Grand Prize“ für sein Klaviertrio-Arrangement des Scherzos aus „Ein Sommernachtstraum“ von Mendelssohn.

Mit der Cellistin Raphaela Gromes bildet er ein festes Duo, dessen bisher sechs CD-Einspielungen bei Sony Classical jeweils in den offiziellen Deutschen Klassik-Charts platziert waren. Auf diesen CDs finden sich Weltersteinspielungen und zahlreiche Arrangements von Julian Riem.

Neben dem klassischen Konzertrepertoire setzt sich Riem für moderne und zeitgenössische Komponisten ein, neben Messiaen, Ligeti, Stockhausen, Henze, Boulez, Xenakis, Schnittke und Hartmann finden sich in seinen Programmen auch immer wieder Werke und Uraufführungen von Liebermann, Stahmer, Bourbodakis, Illes, Koch, Cowell und Ranjbaran.

Musikalische Zusammenarbeit verbindet ihn u.a. mit Christoph Poppen, Julian Rachlin, Albrecht Menzel, Markus Wolf, Wen-Sinn Yang, Reinhard Latzko, Isabelle van Keulen, Georg Arzberger und Andreas Schablas, sowie Susanne Kelling, Carolina Ulrich und Juliane Banse.