Wolfgang Amadeus Mozart

Ouvertüre aus „Don Giovanni“

Richard Strauss

Violinsonate Es-Dur op. 18

Serenade Es-Dur op. 7

(Bearbeitung)

Antonín Dvořák

Streichquintett G-Dur op. 77

Nymphenburger Streichersolisten
Streichquintett
Sandro Ivo Bartoli
Klavier
Nymphenburger Streichersolisten

Nymphenburger StreichersolistenDie Nymphenburger Streichersolisten setzen sich aus hochkarätigen Solisten und Stimmführern der etablierten Münchner Kammermusik und Orchesterszene zusammen, die sich im Jahr 2005 auf Anregung der gefeierten Violin-Virtuosin Angelika Lichtenstern zum gemeinsamen Musizieren zusammenfanden. Sie konzentieren und reüssieren seit dieser Zeit regelmäßig in der heutigen Stamm-Besetzung und entwickelten durch Spontaneität, persönliches Engagement und herausragendes instrumentales Können seiner einzelnen Mitglieder binnen weniger Jahre einen unverwechselbaren orchestralen Klang und eine hochvirtuose „Handschrift“.

Auch wenn vor allem die Werke des Barock und der klassischen Musik im Zentrum des Kernrepertoires der Nymphenburger Streichersolisten stehen, ist die Aufführung unbekannter oder selten gespielter Werke der breitgefächerten Literatur für Streicher ebenso selbstverständlich wie die Interpretation der Musik des 21. Jahrhunderts und genreübergreifender Musik – von Arcangelo Corellis Concerti Grossi bis zu Giovanni Dettoris Lady Gaga Fugue.

Alle Mitglieder des Ensembles treten dabei je nach Repertoire auch solistisch in Erscheinung und konnten in weit über 250 Konzerten ihre herausragende Qualität unter Beweis stellen.

Mitglieder: Angelika Lichtenstern: Künstlerische Leiterin, Primaria und Mastermind des Ensembles seit dessen Gründung; Florian Simons: Violine; Brindusa Ernst: Viola; Anikò Zeke: Violoncello; Herbert Seibl: Kontrabass.

Von großer Bedeutung für die künstlerische Tätigkeit des Ensembles ist die Affinität seiner Mitglieder zu einer intensiven Auseinandersetzung mit spannenden zeitgemäßen Neuinstrumentierungen für Streicher-Ensemble einhergehend mit zahlreichen Ur- und Erstaufführungen und der dezidierten Entwicklung auch ausgefallener Programmkonzepte.


Copyrights: Photo Cantore
Copyrights: Photo Cantore

Sandro Ivo BartoliVon der deutschen Presse als «einer der wichtigsten Musiker der letzten drei Jahrzehnte» bezeichnet, ist Sandro lvo Bartoli ein virtuoser Pianist, der mit seinem opulenten Spiel das Publikum auf der ganzen Welt in seinen Bann gezogen hat. Als Absolvent des Staatlichen Konservatoriums von Florenz und der Royal Academy of Music in London arbeitete er privat mit der russischen Klavierlegende Shura Cherkassky zusammen, die maßgeblich am Beginn seiner internationalen Karriere beteiligt war. In den frühen 1990er Jahren begann Bartoli mit Cherkasskys Ermutigung, die italienische Klavierliteratur des frühen 20. Jahrhunderts wiederzuentdecken, und etablierte bald einen Trend und wurde zu ihrem weltweit führenden Interpreten. Neben den Konzerten von Casella, Malipiero, Pizzetti und Petrassi gab er 1995 die erste moderne Aufführung von Respighis Toccata für Klavier und Orchester in den Vereinigten Staaten in einem historischen Konzert, das von PBS in der Reihe „Great Performances“ ausgestrahlt wurde. In Europa unternahm er ausgedehnte Tourneen mit Orchestern wie The Philharmonia, dem Hallé, dem Maggio Musicale Fiorentino, den Stockholm String Ensembles und der Max-Bruch-Philharmonie, wo er u.a. mit Dirigenten wie Peter Stangel, Nicolae Moldoveanu, Michele Carulli, Simon Wright, Vladimir Lande und Gianluigi Zampieri zusammenarbeitete.

Bartoli ist Protagonist der beiden Dokumentarfilme „Mood Indigo“ (Nu Films, Amsterdam, 2013) und „Pianlste-lnterprete“ (Salto Films, Paris, 2014).

Für sein herausragendes künstlerisches Schaffen wurde er von der Stadt Turin mit dem Gina-Rosso-Preis ausgezeichnet. Er lebt in seiner Heimat Toskana.