Johann Sebastian Bach
(1685-1750)

aus: »Musikalisches Opfer« BWV 1079

  • Ricercar á 3
  • Triosonate: Largo - Allegro - Andante - Allegro
Richard Strauss (1864-1949)

Canons und Fugen aus »Kontrapunktische Studien« TrV 57, 81 und 91

(Erstaufführung)

  • Vierstimmige Clavierfuge mit Originalthema TrV 91/1
  • Doppelfuge für Clavier TrV 91/2
  • Fünfstimmige Fuge für Violine und Clavier (Doppelfuge) TrV 91/3
  • Dreistimmige Fuge (für Sopran, Alt, Baß) TrV 81/5 - Fassung f. Streichtrio
  • Dreistimmige Fuge (für Alt, Tenor, Baß) TrV 81/6 - Fassung f. Streichtrio
  • Dreistimmige Fuge (für Sopran, Alt, Baß) TrV 81/7 - Fassung f. Streichtrio
  • Vierstimmige Fuge TrV 81/8
  • Vierstimmige Vocalfuge TrV 81/9 (Psalm 97) - Fassung f. Streichquartett

aus: 14 Improvisationen und Fuge TrV 130

Fuge a-Moll

Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901)

Klavierquintett C-Dur op. 114

  • Allegro
  • Adagio
  • Scherzo. Vivo
  • Finale. Allegro
Ensemble SineQuaNon
Kammerensemble
Laurentius Dinca
Violine
Zoltán Bánfalvi
Violine
Péter Bársony
Viola
Pierluigi Ruggiero
Violoncello
Igor Cognolato
Klavier

Einführung 18:30 Uhr


Ensemble SineQuaNon Berlin © Christian Behring
Ensemble SineQuaNon Berlin © Christian Behring

Ensemble SineQuaNonEnsemble SineQuaNon Berlin ist ein internationales Kammermusikensemble, das 2024 in Berlin unter dem Dach der Stiftung EBWK gegründet wurde. Unter der künstlerischen Leitung des Cellisten Pierluigi Ruggiero arbeitet das Ensemble projektbezogen in wechselnden Besetzungen aus einem festen Pool von Musikerinnen und Musikern. Programme mit klarer dramaturgischer Handschrift und die Zusammenarbeit mit Solistinnen und Solisten prägen das Profil.


Laurentius Dinca
Laurentius Dinca

Laurentius DincaLaurentius Dinca, in Rumänien geboren, ist seit 1984 Mitglied der Ersten Geigen der Berliner Philharmoniker. Zuvor war er Konzertmeister beim Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks Frankfurt. Als Preisträger mehrerer internationaler Violin- und Streichquartettwettbewerbe wirkt er im Athenäum Quartett, im Philharmonischen Streichoktett Berlin und bei den Philharmonischen Geigen Berlin mit; seit 2005 leitet er zudem als Konzertmeister das Kammerorchester „Philharmonische Virtuosen Berlin“.


Zoltán Bánfalvi
Zoltán Bánfalvi

Zoltán BánfalviZoltán Bánfalvi, geboren 1979 in Budapest, studierte am Béla-Bartók-Musikgymnasium bei Béla Bánfalvi und anschließend an der Franz-Liszt-Musikakademie bei Dénes Kovács. Als Gründungsmitglied des Budapest Sextetts und des Ungarischen Kammerorchesters pflegt er eine kammermusikalische Tätigkeit in Europa, Nord- und Südamerika, Japan und China. Seit 2005 ist er Dozent an der Universität Pécs.


Péter Bársony
Péter Bársony

Péter BársonyPéter Bársony ist ein international tätiger Bratschist. Er ist Professor an der Kunstuniversität Graz und an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest und tritt regelmäßig als Solist, Kammermusiker und Rezitalist auf. 2012 wurde er mit dem Franz-Liszt-Preis ausgezeichnet. Sein Debüt in der Carnegie Hall mit dem American Symphony Orchestra unter Leon Botstein im Mai 2013 sowie zahlreiche Einspielungen markieren wichtige Stationen seiner Laufbahn.


Pierluigi Ruggiero ©Katharina Zwettler
Pierluigi Ruggiero ©Katharina Zwettler

Pierluigi RuggieroPierluigi Ruggiero ist seit 2023 Künstlerischer Direktor der Stiftung EBWK und verantwortet die künstlerische Leitung des Ensembles SineQuaNon Berlin. Er absolvierte sein Cellostudium im Jahr 1995 in Rom bei George Schultis mit Auszeichnung. 2001 erhielt er ein Stipendium für die Liszt-Akademie in Budapest, wo er bei Csaba Onczay, László Mező und Miklós Perényi studierte. Als Solist, Kammermusiker und Festivalgründer konzertiert er international. Im Jahr 2007 wurde er mit dem ungarischen Pro-Artibus-Preis ausgezeichnet.


Igor Cognolato
Igor Cognolato

Igor CognolatoIgor Cognolato, geboren 1965 in Treviso, ist ein italienischer Pianist kroatisch-ungarischer Herkunft. Er ist Professor für Klavier am Conservatorio „Benedetto Marcello“ in Venedig, wo er auch sein Studium mit Auszeichnung bei Vincenzo Pertile abschloss. Seine Ausbildung vertiefte er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Roberto Szidon.
Er konzertiert regelmäßig in Europa und den Vereinigten Staaten mit einem Repertoire, das insbesondere dem Schaffen Franz Liszts und Robert Schumanns gewidmet ist, sich zugleich aber auch der Klassik und der zeitgenössischen Musik einschließlich mehrerer Uraufführungen zuwendet. Seit 2017 ist er Vizepräsident des Richard-Wagner-Verbands Venedig.