Details
Einführung 18:30 Uhr
aus: »Musikalisches Opfer« BWV 1079
Canons und Fugen aus »Kontrapunktische Studien« TrV 57, 81 und 91
(Erstaufführung)
aus: 14 Improvisationen und Fuge TrV 130
Fuge a-Moll
Klavierquintett C-Dur op. 114
Einführung 18:30 Uhr

Ensemble SineQuaNonEnsemble SineQuaNon Berlin ist ein internationales Kammermusikensemble, das 2024 in Berlin unter dem Dach der Stiftung EBWK gegründet wurde. Unter der künstlerischen Leitung des Cellisten Pierluigi Ruggiero arbeitet das Ensemble projektbezogen in wechselnden Besetzungen aus einem festen Pool von Musikerinnen und Musikern. Programme mit klarer dramaturgischer Handschrift und die Zusammenarbeit mit Solistinnen und Solisten prägen das Profil.

Laurentius DincaLaurentius Dinca, in Rumänien geboren, ist seit 1984 Mitglied der Ersten Geigen der Berliner Philharmoniker. Zuvor war er Konzertmeister beim Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks Frankfurt. Als Preisträger mehrerer internationaler Violin- und Streichquartettwettbewerbe wirkt er im Athenäum Quartett, im Philharmonischen Streichoktett Berlin und bei den Philharmonischen Geigen Berlin mit; seit 2005 leitet er zudem als Konzertmeister das Kammerorchester „Philharmonische Virtuosen Berlin“.

Zoltán BánfalviZoltán Bánfalvi, geboren 1979 in Budapest, studierte am Béla-Bartók-Musikgymnasium bei Béla Bánfalvi und anschließend an der Franz-Liszt-Musikakademie bei Dénes Kovács. Als Gründungsmitglied des Budapest Sextetts und des Ungarischen Kammerorchesters pflegt er eine kammermusikalische Tätigkeit in Europa, Nord- und Südamerika, Japan und China. Seit 2005 ist er Dozent an der Universität Pécs.

Péter BársonyPéter Bársony ist ein international tätiger Bratschist. Er ist Professor an der Kunstuniversität Graz und an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest und tritt regelmäßig als Solist, Kammermusiker und Rezitalist auf. 2012 wurde er mit dem Franz-Liszt-Preis ausgezeichnet. Sein Debüt in der Carnegie Hall mit dem American Symphony Orchestra unter Leon Botstein im Mai 2013 sowie zahlreiche Einspielungen markieren wichtige Stationen seiner Laufbahn.

Pierluigi RuggieroPierluigi Ruggiero ist seit 2023 Künstlerischer Direktor der Stiftung EBWK und verantwortet die künstlerische Leitung des Ensembles SineQuaNon Berlin. Er absolvierte sein Cellostudium im Jahr 1995 in Rom bei George Schultis mit Auszeichnung. 2001 erhielt er ein Stipendium für die Liszt-Akademie in Budapest, wo er bei Csaba Onczay, László Mező und Miklós Perényi studierte. Als Solist, Kammermusiker und Festivalgründer konzertiert er international. Im Jahr 2007 wurde er mit dem ungarischen Pro-Artibus-Preis ausgezeichnet.

Igor CognolatoIgor Cognolato, geboren 1965 in Treviso, ist ein italienischer Pianist kroatisch-ungarischer Herkunft. Er ist Professor für Klavier am Conservatorio „Benedetto Marcello“ in Venedig, wo er auch sein Studium mit Auszeichnung bei Vincenzo Pertile abschloss. Seine Ausbildung vertiefte er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Roberto Szidon.
Er konzertiert regelmäßig in Europa und den Vereinigten Staaten mit einem Repertoire, das insbesondere dem Schaffen Franz Liszts und Robert Schumanns gewidmet ist, sich zugleich aber auch der Klassik und der zeitgenössischen Musik einschließlich mehrerer Uraufführungen zuwendet. Seit 2017 ist er Vizepräsident des Richard-Wagner-Verbands Venedig.