Richard Strauss

Blasmusikwerke und Bearbeitungen

Josef Grasegger sen.
Dirigent
Musikkapelle Partenkirchen
Blaskapelle
Ilme Stahnke
Mezzosopran
Friedrich Szepansky
Klavier

Am 5. Juni um 20:00 Uhr erwartet Sie einen Konzert der Musikkapelle Partenkirchen. Dabei werden Blasmusikwerke und Bearbeitungen von Richard Strauss aufgeführt. Zusätzlich singt auch die Mezzosopranistin Ilme Stahnke, die am Klavier von Fritz Szepansky begleitet wird.

Ilme Stahnke ist regelmäßig deutschlandweit als Liedsängerin und Solistin in großen Werken, wie den Weihnachtsoratorien von Bach oder Saint-Saens oder dem Messiah von Händel zu hören.

Sepp Grasegger sen. achtet als Dirigent des knapp 60-köpfigen Laienorchesters bei der Auswahl des Repertoires besonders darauf, dass auch alpenländisches Musiziergut zur Aufführung kommt. So wird es bei "Strauss im Park" auch Musik aus der gemeinsamen Heimat des großen Komponisten und der Musikkapelle zu hören geben.


Musikkapelle Partenkirchen
Musikkapelle Partenkirchen

Musikkapelle PartenkirchenBereits seit dem 18. Jahrhundert hat es in Partenkirchen immer wieder Blasmusikformationen gegeben. Ihre verbriefte Wiedergründung feierte die Kapelle allerdings im Jahre 1883. Seit dieser Zeit musizieren Laienmusikantinnen und Laienmusikanten aus allen Berufszweigen mit viel Freude und Engagement in der Musikkapelle Partenkirchen. Heute zählt das Orchester knapp 60 aktive Mitglieder im Alter zwischen 15 und 85 Jahren. Die Kapelle wird vom Dirigenten Josef Grasegger sen. geleitet.

Als Vertreter von Kultur und Brauchtum sind die Musikantinnen und Musikanten dabei über die Jahre zu einer festen Größe in Garmisch-Partenkirchen gewachsen. Aber auch über die Grenzen der Marktgemeinde hinweg ist das Orchester immer wieder gefragt und somit häufig zu Gast bei internationalen Veranstaltungen. Zuletzt gemeinsam mit der Musikkapelle Garmisch bei der Royal Military Music of Oman und dem Military Brass Band Festival in St. Petersburg.

Als Hauptbestandteil der musikalischen Arbeit zählen jedoch nach wie vor die wöchentlichen Konzerte im Partenkirchner Kurpark. Wie beliebt diese seit über hundert Jahren bestehende Konzertreihe ist, beweist die stetig wachsende Zuhörerzahl. Dabei zeigt man sich stets offen für Neues. So stellte sich das Orchester mit großer Freude auch in diesem Jahr der Herausforderung, ein Themenkonzert rund um Richard Strauss zu gestalten.


Ilme Stahnke

Ilme StahnkeDie junge Mezzosopranistin Ilme Stahnke erwarb ihren Bachelor bei KS Prof. Christiane Iven an der Musikhochschule München. Bei Prof. Daniela Sindram schloss sie dort ihr Masterstudium an und schloss es 2023 im Fach Konzertgesang ab.

Ilme Stahnke ist regelmäßig deutschlandweit als Liedsängerin und Solistin in großen Werken, wie den Weihnachtsoratorien von Bach oder Saint-Saens oder dem Messiah von Händel zu hören.

Während des Studiums sang Ilme Stahnke in mehreren Opernproduktionen der Musikhochschule, etwa in der Partie der zweiten Dame oder des zweiten Knaben in Mozarts Zauberflöte, sowie in der Partie des „Nireno“ aus Händels Oper „Giulio Cesare in Egitto“ und andern.

Im Sommer 2024 gibt sie ihr Bühnendebüt als Zweite Dame in Mozarts Zauberflöte bei den Opernfestspielen am Saarpolygon.

Ilme Stahnke ist Stipendiatin des Evangelischen Studienwerks Villigst.


Friedrich Szepansky

Friedrich SzepanskyAm 4. Januar 1959 in Garmisch-Partenkirchen geboren, erhielt Friedrich Szepansky nach dem Abitur in den Jahren 1978-1980 eine Ausbildung im Fach Gesang bei Kammersänger Franz Nagl in Innsbruck. Von 1981-1986 studierte er an den Musikhochschulen Köln und Düsseldorf Dirigieren, Klavier und Musiktheorie bei Prof. Hans Kast, Prof. José-Luis Prado und Prof. Hans-Elmar Bach.

Nach dem Studium und Verwendungen als Stellvertretender Leiter in verschiedenen Musikkorps der Bundeswehr, übernahm er 1991 die Leitung des Heeresmusikkorps 12 in Veitshöchheim nahe Würzburg.

1993 erfolgte der Ruf nach Potsdam zum neu aufgestellten Heeresmusikkorps 400, dem heutigen Stabsmusikkorps der Bundeswehr. Die besondere Herausforderung lag hier in der Zusammenführung von Musikern aus diversen Musikkorps der Nationalen Volksarmee und deren Hinführung in das für sie völlig fremde „System Bundeswehr“.

1996 wechselte er nach Hannover zum Heeresmusikkorps 1, das er 12 Jahre leitete. Als Leiter des Marinemusikkorps Kiel ab 2008 diente Friedrich Szepansky in der Fördestadt bis zu seiner Pensionierung im Frühjahr 2022. Zahlreiche Konzerte mit Bläser- und Sinfonieorchestern brachten ihn ins In- und Ausland, u.a. nach Kanada, Russland, Israel, Libanon, Lettland, Großbritannien und Zypern. Heute betreibt er Kammermusik als Pianist und bearbeitet weiterhin Werke für Ensembles und Orchester.